Unter Fischen

2003
UA
Theater Phönix, Linz

 

Regie Zeno Stanek
Ausstattung Andreas Mathes
Lichtgestaltung Alexander Böhmler
Sounddesign Johannes Steininger

 

Mit Silvia Meisterle, Petra Mitschitczek, Klaus Beyer, Alfred Kosma, Reinhold G. Moritz

 

Siegerstück des Autorenwettbewerbs des Theaters Phönix, Linz

 

“Unter Fischen” ist die Geschichte von vier Jugendlichen, die sich Mühe geben, die Rollenbilder unserer Zeit von beruflich und sexuell erfolgreichen Menschen zu erfüllen. Sie definieren sich über ihre Freundschaften und Beziehungen, die nur noch durch Lügen aufrechterhalten werden. Dieses Lebensdefintionskonstrukt zerfällt, als Alex, der mit systematischer Genauigkeit die Dinge zu Ende denkt, als einzigen Ausweg sieht, sich entweder das Leben zu nehmen, oder das Lügennetz, das ihn umgibt, radikal zu zerschlagen. Seine Freunde lassen sich auf diese Wahrheitsfindung ein. Und so kehrt dieser Abend ihr Leben um. Für einen Moment. Denn die Wirklichkeit holt sie am nächsten Morgen ein. Doch die Hoffnung bleibt, dass wir irgendwann die Lebenslügen besiegen werden.

Ein eigenwilliges, amüsantes Stück, das Haken schlägt und Zickzack fährt, das mal ins Psychologische, dann wieder ins Groteske kippt, sich trotz aller Seitenpfade dann aber doch zum Kriminalfinale vorarbeitet.
Stuttgarter Zeitung

 

Ein interessanter, auch ewig gültiger Ansatz, in lebendig-lebensnahem Sprachduktus geschrieben. Ein Gegenentwurf eines jungen, offensichtlich nachdenklichen Autors zu künstlichen Schein-Welten.
OÖN

 

Ein Text, der das außerordentliche theatralische Feeling eines 26-Jährigen dokumentiert.
ORF

 

 

Foto: Christa Zauner
Foto: Christa Zauner